Bild aus der Zeitung

Dieser Artikel erschien am 26.04.2012 in den "Jülicher Nachrichten", Nummer 98, Seite 20 DE (Lokalteil)

Kreisverband Düren des Volksmusikerbundes zeichnet eine Kindertagesstätte und drei Grundschulen mit dem „Musikus“ aus


Kreis Düren. Der Kreisverband Düren des Volksmusikerbundes (VMB) NRW zeichnete in der Nideggener Stadthalle eine Kindertagesstätte und drei Grundschulen mit dem begehrten „Musikus“ aus. Der Musikus wird schon im siebten Jahr an Kitas und Grundschulen vergeben, die sich in besonderer Weise hervorgetan haben. Der Vorsitzende der Kreismusikerbundes, Micha Rosenkranz, hatte alle Hände voll zu tun, um die Urkunden für die Einrichtungen und die Kinder auszuhändigen. Doch bevor es zur feierlichen Übergabe vor den mitgereisten Großeltern, Eltern, Geschwistern, Onkeln und Tanten kam, mussten die kleinen Musiker auf oder vor der Bühne der Stadthalle ihr Können noch mal unter Beweis stellen.

Die Jüngsten waren die Kinder aus der Kita „Nelly Pütz“ aus Huchem-Stammeln, die mit dem Lied „Ich lieb‘ den Frühling“ den Auftakt machten. Die GGS „Burgblick“ Nideggen schickte zwei Gruppen ins Feld. Zuerst wurde die Blockflötengruppe aus dem 1. und 2. Schuljahr geehrt, dann die Musiker aus dem 3. und 4. Schuljahr, die unter der Leitung von Musikschullehrer Renold Quade in Erwartung der Fußball-Europameisterschaft unter anderem die „Ode an Europa“ spielten. Das „Bambini-Streichorchester“ der „Katholischen Grundschule an der Rur“ aus Kreuzau-Winden zeigte, wie akkurat und mühevoll die Beherrschung einer Geige oder eines Cellos ist. Die kleinen Musiker meisterten die gestellten Aufgaben wie die Lieder „Ein Hase saß im tiefen Tal“, „Venice“ oder die „Ode an die Freude“ gekonnt. Die weiteste Anreise hatten die Musiker der „GGS Jülich-West“ aus Koslar. Sie wurden schon zum dritten Mal mit dem Gütesiegel ausgezeichnet. Das Orchester ist nach dem Motto „Alle dürfen mitmachen, egal mit welchem Instrument“ zusammengesetzt. Experimentierfreudig brachten die Kinder auch Gegenstände zum Klingen, die in der Regel nicht zur Gattung der Instrumente gezählt werden. Ein sehr gelungener Beitrag, der jungen Menschen die Wahl lässt, welches Instrument dann später einmal das eigene wird.(bel)

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"Jugend forscht" in der Zeitung

Dieser Artikel erschien am 25.02.2012 in den "Jülicher Nachrichten", Nummer 48, Seite 17 e (Lokalteil)

 

Jülich. „Unsere Mütter waschen ab sofort stressfreier. Sie haben keine Probleme mehr mit unseren dreckigen Klamotten“, sagten Florian M. (10), Jakob W. (9) und Hans R. (10). Sie alle besuchen die Gemeinschaftsgrundschule Koslar und wurden beim Wettbewerb „Jugend forscht“ in der Sparte „Schüler experimentieren“ wegen ihrer Suche nach dem besten Waschmittel mit dem ersten Preis bedacht. Nicht der einzige Preis, der im Forschungszentrum Jülich (FZJ) gestern an die Koslarer Schule ging.

Denn auch Moritz W. (9) und Timo G. (10) landeten in der Sparte Physik auf Platz 1. „Wir können klar beweisen, dass Mulch der beste Bodenbelag unter Spielgeräten ist“, überzeugten die beiden anhand ihrer Fallproben die Jury. Die Idee kam zwangsläufig. Denn auf ihrem Schulhof gibt es zwei Spielgeräte, die einmal mit Mulch und einmal mit Fallschutzplatten abgesichert sind. „Beim Plattenbelag hatten sich die meisten Kinder bei ihren Stürzen verletzt“, berichtete Timo vom Einstieg in die Experimentierphase. „Wir wollten wissen, warum das so war“, ergänzte Moritz und erklärte den Interessierten im Foyer des FZJ, wo der Regional-Wettbewerb ausgetragen wurde, wie man bei Fallversuchen aus unterschiedlichen Höhen herausgefunden hatte, „dass nach dem Mulch ein Untergrund aus Rundkies die zweitbeste Möglichkeit ist, Kinder vor Verletzungen zu schützen.“ Das Fazit der beiden Jungforscher: „Fallschutzplatten sind am teuersten und taugen am wenigsten“.

Dass billig nicht gleich schlecht sein muss, stellten die drei Waschmittelexperten unter Beweis. Sie testen vier verschiedene Arten Voll-, Flüssig- und Pulverwaschmittel, brachten Flecken mittels Tinte, Ketchup, Schokolade, Möhrensaft, Rotwein oder Fruchtsaft per als Testflecken auf. Und fast vier Monate wurde dann intensiv gewaschen, bevor feststand, dass das Wachmittel vom Discounter Aldi das Beste war. „Und wenn man kein parfümiertes will, dann holt man sich das im dm-Markt“, sagte Florian. Allesamt stolz waren sie darauf, dass sie die Testmittel aus der eigenen Tasche gezahlt haben. „Deshalb waren wir auch sparsam beim Verbrauch“, lachte Jakob. Die eigentliche Idee kam von Hans. „Ich habe mich über die Flecken in den Klamotten meines Bruders geärgert und wollte wissen, wie die am besten und schnellsten rausgehen.“ Die Jury war begeistert vom Trio aus Koslar.

Aaron L. (10) und Jonas M. (9) sind Mitschüler, die für die Ermittlung des Wassergehalts von Blättern im Verlauf des Herbst durch Bestimmung der Trockenmasse ebenfalls mit Platz 1 belohnt wurden. Die beiden „stellten den Herbst“ mittels Trockenofen her und dabei fest, dass Kirschlorbeer, Efeu und Eibe diejenigen sind, die ihre Blätter am längsten gegen Austrocknung schützen. Der Erfolg der Koslarer Schule wurde noch durch zwei 2. Plätze in der Sparte Umwelttechnik und Chemie vervollständigt. Die drei Siegerteams nehmen am Landeswettbewerb am 11. und 12. Mai teil, der bei RWE in Recklinghausen stattfindet. (hfs.)

Weihnachtliches Schulkonzert 2012

Weihnachtskonzert

 

Das Weihnachtskonzert der Koslarer Schüler und Schülerinnen begeisterte wieder die großen und kleinen Gäste: Geige, Cello, Querflöte, Trompete, Blockflöte, Schlagwerk, Keyboard, Gitarre und Klarinette spielten im Einklang.

 

Koslar. Es ist bereits Tradition in Koslar, dass die Schüler und Schülerinnen der Grundschule in der vorweihnachtlichen Zeit in der Kirche musizieren. Eine Gruppe kleiner Trompeter eröffnete stimmungsvoll das Konzert.

In der vollbesetzten Adelgundiskirche in Koslar zeigten die jungen Künstler der GGS West auch in diesem Jahr ihr musikalisches Können im Schulorchester. Bereits zum dritten Mal machte das Schulorchester mit seinem vorweihnachtlichen Konzert allen Besuchern große Freude.

In einem gemeinsamen Musik-Workshop in der Adventszeit wurde das junge Orchester beim Einüben der Musikstücke zusätzlich von Schülern und Schülerinnen des Gymnasiums Haus Overbach unterstützt. In einer Auswahl von klassischen Musikstücken zur Weihnachtszeit zeigte das junge Orchester, dass sich die vielen Proben gelohnt haben.

Ihre Orchester-Leiterin und Musiklehrerin Andrea Rathmann hatte das junge Orchester wieder motiviert und bestens vorbereitet.

Ergänzt wurde das Programm durch ein Krippenspiel, Gedichte und Chorgesang, sowie durch ein Schattenspiel.

Ein Schüler der vierten Klasse führte in selbständiger Moderation durch das Programm und bereitete so seinen Mitschülern und den anwesenden Gästen große Freude.

Mit viel Applaus wurden die jungen Schauspieler und Orchestermusiker motiviert, weiterhin in der Schule aufzutreten und zu musizieren.