von S.-L. Lee-Müller

Jülicher Grundschüler erfolgreich beim 21. Landeswettbewerb „Jugend Forscht - Schüler experimentieren 2012" in Recklinghausen am 11./12. Mai 2012


Hoch hinaus ging es für die Teilnehmer des 21. Landeswettbewerb NRW „Schüler experimentieren" in Recklinghausen. Vom Kranwagen aus konnten sie in 18 m Höhe das Veranstaltungsgelände, die Aus- und Weiterbildungsstätte der RWE, überblicken. Mit dabei aus unserer Region waren sieben experimentierbegeisterte Jungen, die als Gewinner der ersten Preise im Regionalwettbewerb in diese nächste höhere Runde gekommen sind. Unglaublicherweise sind sie alle Schüler einer einzigen Grundschule, der GGS West Jülich-Koslar.

In der Sparte Biologie gingen Aaron Lammertz und Jonas Marx mit ihren Projekt zur "Bestimmung des Wassergehaltes von Blättern im Verlauf des Herbstes" ins Rennen.

Florian Müller, Jakob Wimmer und Hans Ritz wollten mit ihrem Chemie-Projekt herausfinden, wie gut unterschiedliche Waschmittel typische Flecken entfernten.

Die Frage „Bei welchem Untergrund unter Spielgeräten verletze ich mich bei einem Sturz am wenigsten" stellten sich Moritz Wiehe und Timo Görldt in ihrem Projekt der Sparte Physik.

Insgesamt nahmen am Landeswettbewerb 89 Jungen und Mädchen im Alter von 9 - 14 Jahren mit 46 Projekten in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik teil. Neben praktischen Erfindungen wie z.B. den mit gleich drei Preisen ausgezeichneten geräuscharmen Laubaufsammler mit mechanischem Laubabstreifer, für den Melissa Janet Arweiler (14) des Ravensberger Gymnasiums Herford einen Gebrauchsmusterschutz beim Patentamt angemeldet hat oder einen selbsttätigen Dachrinnenreiniger mit Lichtschranke (3. Preis in Technik; Julius Schlautmann, Philipp Wietfeld, Christian Armborst aus der Realschule St. Martin in Sendenhorst)  gingen die Jungforscher und -forscherinnen vielen interessanten Fragestellungen nach: Wie verändert sich der Kaugummi durch das Kauen oder wie steht es mit der natürlichen Radioaktivität in Willich und Umgebung (1. Preis in Physik; Tim Aaron Molzberger und Saskia Broch aus der Lise-Meitner-Gymnasium Willich). Haushühner, Bitterlinge, Wespen, Kaninchen und Schnecken - viele Tere kamen dabei unter die „Lupe".

Und was ist für die 9- und 10-jährigen Forschernaturen aus unserer Region dabei herausgekommen? Leer ausgegangen ist keiner - alle hatten Aufregung und Spaß gehabt und dabei viel Erfahrung gesammelt.

Und darüber hinaus haben Jonas Marx und Aaron Lammertz den 3. Platz in der Sparte Biologie belegt, Timo Görldt und Moritz Wiehe den 2. Preis der Sparte Physik gewonnen und Hans Ritz, Jakob Wimmer und Florian Müller den Buchpreis der RWE Deutschland AG erhalten.

Da ging es für die Grundschüler aber wirklich hoch hinaus!

 

weitere Infos:

www.jugend-forscht.de/index.php/article/detail/3161